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Standort: Home. Beratung und Vernetzung. Kooperationspartner. Gesellschaft für präventive Medizin und Ernährung PAN.

Bereich Projektinfo

Gesellschaft für präventive Medizin und Ernährung PAN

Prävention bedeutet per definitionem Gesundheitsvorsorge sowohl auf dem Gebiet der Herz-Kreislaufprävention als auch im Bereich des Bewegungsapparates Wissenschaftliche Abhandlung über Prävention zeigen den umfassenden Aspekt der Interaktion von Haltung-Bewegung und Ernährung.
Da Prävention durch Bewegung und Ernährung die effektivste und kostengünstigste Gesundheitsvorsorge ist wurde die Gesellschaft unter der Schirmherrschaft der Ärztekammer für Wien 2001 gegründet.

Das Ziel der PAN Gesellschaft (Posture-Activity-Nutrition) ist es die Bevölkerung aller Alterstufen zu einer vermehrten körperlichen Aktivität zu motivieren um die Gesundheit zu erhalten und Erkrankungen zu vermeiden. Präsidentin der Gesellschaft ist Univ. Doz. Dr. Renate Petschnig Fachärztin für Physikalische Medizin und Physikalische Sportheilkunde

Ein Hauptaugenmerk der Gesellschaft ist die Weiterbildung von ÄrztInnen um Personen aller Altersgruppen umfangreich über Bewegung  Ernährung, Haltung, und die gegenseitige Beeinflussung dieser Komponenten beraten zu können.

Ganz wesentlich ist es aber, mit dieser Information schon im Schulalter zu beginnen. Die Statistik zeigt, dass im frühen Schulalter ca. 50% der Kinder Auffälligkeiten am Stütz- und Bewegungsapparat zeigen und 25% übergewichtig sind.

Die Geschlechtsdifferenzierung in der Medizin befindet  sich zur  Zeit  noch in "Kinderschuhen". Bei einigen Erkrankungen ist ein geschlechtsspezifisches Risiko aber schon lange Zeit bekannt.

So leiden Mädchen  3-4 x häufiger an Migräne als Burschen, und die  Skoliose tritt häufiger bei Mädchen als bei Burschen auf. Weiters ist die Tatsache unbestrittenen, dass das weibliche Geschlecht  im Vergleich zu gleichaltrigen Männern 4 - 5x häufiger an Knieschmerzen leidet, und Frauen erleiden öfter eine vordere Kreuzbandruptur.

Dafür werden hormonelle Ursachen ebenso verantwortlich gemacht wie anatomische und biomechanische Unterschiede.

Die Muskulatur, und damit auch die Kraftentwicklung, ist bei Mädchen um rund 10- 15 % geringer. Bekannt ist auch, dass Mädchen sowohl anders laufen und springen, als auch anders aus einem Sprung landen wie Burschen. Um präventiv all diesen Problemen gegen zu steuern wurden in der Literatur eigene Trainingsprogramme für Mädchen entwickelt um Bandverletzungen im Knie und Sprunggelenk zu minimieren. Diese Entwicklung steht jedoch erst am Anfang und es wird in nächster Zeit  notwendig sein die Forschung in dieser Richtung noch zu intensivieren.

Angebote für Schulen im Rahmen von WoGoS

Die Gesellschaft für präventive Medizin und Ernährung würde sich freuen in Zukunft zur Beratung von interessierten TrainerInnen und SportlehrerInnen im Rahmen von Workshops zur Verfügung zu stehen.

  • Workshops zum Thema geschlechtsspezifische Unterschied von Erkrankungen
    Workshops zum Thema Präventive Programme für Mädchen

 Kontakt:   renate.petschnig@wienkav.at

 



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