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Abschlussbericht SMS 22

Am Kaisermühlendamm in der SMS 22 wurde auch heuer wieder fleißig trainiert. Trainerin Doris Mader gibt einen Jahresrückblick...

Trainingsstätte: Turnsaal der Volksschule Am  Kaisermühlendamm                    

Trainingszeit: Montag 8.00 - 9.40 Uhr

Trainerin: Mader Doris

Lehrerinnen: Patrizia Schuhajek 2b, Sabine Dumser 2c

Anzahl der Mädchen 2b: 12

Anzahl der Mädchen 2c: 11

Das große Ziel in meinen Klassen war ja den Spaß der Mädchen am Tischtennis wieder zu erwecken. Ich glaube, das ist mir bei den meisten Schülerinnen auch gelungen. Es wird beim Training wieder gelacht!

Beim Aufwärmen habe ich viele koordinative Spiele und Übungen mit dem Schläger fürs Ballgefühl gemacht.
Viel Techniktraining konnten wir leider nicht machen, da auch dieses Semester wieder sehr viele Stunden auf Grund von Feiertagen, Skikursen und Projektwochen ausgefallen sind. Da fehlt einfach der Wiederholungs- und Merkeffekt wenn zwischen den Trainingsstunden zwei Wochen liegen.
So haben wir hauptsächlich Übungen mit Positionswechseln gespielt. Auch Einwurftraining haben wir dank der größeren Anzahl der Bälle öfters gemacht. Diese Übungen haben ihnen immer besonders viel Spaß gemacht, weil da die Action am Größten war! Beim Einwurftraining haben wir auch als einzige Schlagvariation den Abschlag gelernt.
Dazwischen haben wir immer wieder kurze Matches gespielt um die Regeln und das Zählen zu üben.

Um mehr Abwechslung ins Training zu bekommen habe ich auch einige "besondere" Trainings eingebaut:

  • Zu Beginn des Semesters war mein Vater mit in der Stunde, damit wir den Mädchen einmal vorführen konnten wie ich überhaupt spiele und wie die einzelnen Schläge in Wirklichkeit aussehen sollten. Dann konnten wir zu zweit auch eine bessere Fehlerkorrektur durchführen indem wir die Mädchen in 2 kleine Gruppen aufteilten.
  • Einmal war auch Verena Schweitzer (Porjektleiterin Österreich) beim Training dabei, damit wir die richtige Beinarbeit besprechen konnten und ich jemanden zum Vorzeigen habe. Auch bei diesem Training haben wir dann in kleinen Gruppen und mit Einwurftraining die Beinarbeit geübt und Verena hat immer korrigiert.
  • Und am Schluss des Semesters habe ich an den Tischen mehrere Spassstationen aufgebaut: Die Mädchen durften mit kleinen Schlägern, Noppen außen, nur mit Holz und am Sessel sitzend spielen. Als Highlight habe ich außerdem 2 weitere Rollstühle mitgenommen. So konnten sie das auch einmal ausprobieren und aus dieser Position Tischtennisspielen. Das hat dann natürlich wieder zu vielen Fragen den Rollstuhl und meine Behinderung betreffend geführt die ich ihnen wieder beantwortet habe.

Zur Organisation:
Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen war wie auch schon im letzten Semester super!
Leider hat die Motivation des Schulwartes nachgelassen und er hat mich 2 Mal vor der Tür vergessen…

Fazit:
Ich bin mir sicher, dass sich die Einstellung der Schülerinnen dem Tischtennis gegenüber wieder ins Positive gewendet hat. Wurde zu Beginn immer wieder die Frage: "Warum müssen wir Tischtennisspielen? Das ist sooo blöd!" gestellt, so höre ich jetzt: "Und was machen wir nächste Stunde?" oder auch: "Können wir dir einmal bei einem Match zuschauen?"

Sie haben wieder Spaß, wissen über Beinarbeit, Schlägerhaltung, Service bescheid und können einfache Übungen miteinander spielen. Ich würde sagen der Grundstein ist gelegt!
Leider geht das Projekt an dieser Schule nicht weiter, da weder Verein noch Schulleitung Interesse gezeigt haben.

Bericht: Doris Mader, Trainerin SMS 22

06.07.2010 12:27

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